Genuss in seiner natürlichsten Form

Die Sashimi-Qualität unserer Gebirgsgarnele erlaubt es Puristen und Feinschmeckern, sie unverfälscht in ihrer reinsten Form zu genießen: roh. Nicht nur dem geübten Gaumen offenbaren sich so die vielen feinen Geschmacksnuancen – von süßlich-nussig bis zu salzig-mineralisch.

Ein intensiv aromatisches Erlebnis, das ebenso im gegrillten, gebratenen, gegarten, gekochten oder gedämpften Zustand erlebt werden kann. Dafür sollte die Gebirgsgarnele aber im Ganzen zubereitet werden. Denn wie bei allen Krustentieren gelten Kopf und Schale als Hauptgeschmacksträger. Ein Grund, warum wir unsere fangfrischen Gebirgsgarnelen stets HOSO (Head on, Shell on) ausliefern – mit Kopf und Schale.

Praktische Tipps für die Küche

Aufbewahrung

Gebirgsgarnelen werden in einer Schutzatmosphäre verpackt und halten ungeöffnet über mehrere Tage ohne Qualitätsverluste, wenn sie bei 2 °C im Kühlschrank gelagert werden.

Gebirgsgarnelen zum Kochen vorbereiten

Prinzipiell schmecken Gebirgsgarnelen in der Schale zubereitet am besten, da sich im Panzer sehr viele Geschmacksstoffe befinden, die bei der Erhitzung ins Fleisch übergehen. Bei der Zubereitung in der Schale den Darm entfernen, gründlich unter fließendem, kaltem Wasser waschen, auf einem Geschirrtuch oder Küchenpapier abtropfen lassen und trocken weiterverarbeiten. Je nach Zubereitungsart oder Gericht ist das aber nicht immer möglich bzw. gewünscht.

Gebirgsgarnelen schälen ganz einfach

Zum Schälen wird das Kopfende der Gebirgsgarnelen am Rücken angehoben und das Kopfstück nach unten weggezogen. Nun den unteren Teil mitsamt der Füßen ebenfalls vorsichtig wegziehen, ohne dabei das Schwanzfleischstück abzubrechen, welches im Kopf verankert ist. Abschließend werden die Gebirgsgarnelen vom Kopf bis zum Schwanzende beidseitig aufgeschnitten und die Schale mit den Fingern weggebrochen. Das Schwanzstück kann ausgespart oder ebenfalls geschält werden. Generell gilt: Erst unmittelbar vor der Zubereitung schälen.

Tipp: Wir empfehlen, die Schalen (auch Karkassen genannt) nicht wegzuwerfen. Sie eignen sich sowohl roh als auch erhitzt hervorragend zur Zubereitung von Fonds, Suppen oder Garnelenbutter.
Die Karkassen können bis zur Weiterverarbeitung auch eingefroren werden.

Darm entfernen aber richtig

Der Darm lässt sich auf mehrere Varianten entfernen:

Wird die Gebirgsgarnele im Ganzen, mit Schale, zubereitet, den Panzer am Rücken mit einer Garnelenschere aufschneiden – von Kopfende bis zum Schwanz.
Anschließend das Fleisch vorsichtig mit einem Messer leicht einschneiden und den Darm mit der Messerspitze oder einem Zahnstocher herausziehen.

Die Gebirgsgarnele mit einer Hand greifen und mittig biegen. Mit der freien Hand einen Zahnstocher zwischen die Panzerplatten, welche durch das Biegen sichtbar werden, einfügen. Jetzt den Darm damit herausziehen.

Bei geschälten Gebirgsgarnelen Rücken vorsichtig einschneiden und den Darm mit Messerspitze oder Zahnstocher entfernen.

Zubereitung

Egal welche Zubereitung, die Gebirgsgarnelen niemals zu lange kochen, braten, frittieren, grillen oder dünsten, da das Fleisch sehr schnell fest wird und dadurch an seinem tollen Geschmack einbüßt. Am schmackhaftesten ist das Fleisch roh mariniert oder bei einer Kerntemperatur von ca. 55 °C.

Würzen

Für Puristen, die den reinen, nussigen, leicht süßlichen, vollen Geschmack „unverfälscht“ genießen wollen: Salz, Pfeffer und eventuell etwas Knoblauch und Zitronensaft. Ansonsten harmoniert die volle Palette von Kräutern und Gewürzen mit dem unverwechselbaren Geschmack des Gebirgsgarnelenfleisches.
Experimentierfreudigere können zu Kreuzkümmel über Zimt bis Ingwer und Senf greifen. Der lukullischen Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt!

Marinieren

Über Nacht oder ein paar Stunden in einer Marinade eingelegt und so für den Grill oder die Pfanne vorbereitet, eröffnen sich schmackhafte Harmonien mit dem köstlichen Gebirgsgarnelenfleisch. Hier eignen sich ölige Marinaden hervorragend. Unbedingt sollten die Garnelen auch einmal roh mariniert probiert werden. Frische ist dafür aber besonders wichtig.

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